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Peer-Projekt

Peer-to-Peer-Projekt

Unter Gleichaltrigen fällt das Reden einfach leichter, gerade wenn es um brisante Dinge wie Alkohol und Drogen geht. Deshalb hat die Viktoriaschule im Schuljahr 2007/2008 zum dritten Mal erfolgreich ein Sucht- und Drogenpräventionsprojekt von Schülern für Schüler durchgeführt.

Die entwicklungspsychologische Erkenntnis, die hinter dem Peeransatz steckt, ist die Beobachtung, dass Gleichaltrige im Leben eines jungen Menschen ab einem bestimmten Lebensabschnitt eine größere Rolle als die Erwachsenen spielen.

Suchtprävention wird an unserer Schule seit vielen Jahren groß geschrieben und ist fest in unterrichtlichen Zusammenhängen und Projekten verankert. 2004/2005 wurde erstmals mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins der Schule ein solches Projekt gestartet. Damals richteten wir uns an die 6. und 7. Klassen. Das ganze war so erfolgreich, dass in den folgenden Schuljahren erneut in Zusammenarbeit mit der Suchthilfe Aachen Oberstufenschülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12 zu Moderatoren in der Suchtprävention ausgebildet wurden.

Zielgruppen der Aktionen sind inzwischen die Klassen 6 – 9. Thematisch arbeiten die Peers mit den Schülern dieser Klassen allgemein zum Thema Sucht (Klasse 6) oder speziell zu Alkohol, Essstörungen, Ritzen und Cannabis (Klassen 7 -9). Beim Thema Alkohol gibt es auch eine Kooperation mit den Anonymen Alkoholikern. Die Resonanz auf die verschiedenen Themen ist sehr groß.

Wegen des großen Erfolges bei den Schülerinnen und Schülern, aber auch der positiven Rückmeldungen durch die Eltern soll das Peer-to-Peer-Projekt unbedingt auch in den nächsten Schuljahren eine Fortsetzung finden.

Heiko Kleinfeld, Lehrer für Suchtprävention